Glasfaserausbau: Die Bundesnetzagentur (BNetzA) will mehr Sachlichkeit in die Diskussion um Open Access bringen und hat dafür Orientierungspunkte veröffentlicht. Anhand dieser Punkte soll es ausbauenden Unternehmen erleichtert werden, faire Entgelte für den Netzzugang zu finden. Grundlage soll die Differenz zwischen Endkunden- und Vorleistungspreisen sein.
In Deutschland sind mehrere hundert Unternehmen im Glasfaserausbau aktiv. Ein großer Teil von ihnen ist regional tätig. Laut der aktuellen Open-Access-Studie des Beratungsunternehmens Böcker Ziemen betreiben rund 300 Unternehmen Glasfasernetze, davon etwa zwei Drittel mit weniger als 10000 Haushalten. Diese Zersplitterung ist ein Grund dafür, warum Verhandlungen über den Zugang zu Glasfasernetzen Dritter (Open Access) schwierig sind und warum bundesweite Anbieter für Internetzugänge nicht in jedem Glasfasernetz vertreten sind.
Damit jedoch der Wechsel von DSL auf Glasfaser gelingt und dabei keine regionalen Monopole entstehen, muss die für den Verbraucher aus der Kupferwelt bekannte Anbietervielfalt auch in die Glasfaserwelt überführt werden …
Quelle: Artikel von Marc Hankmann auf teltarif.de